fbpx

Mafell DDF 40

Mafell DDF 40 MaxiMAX

Dieses Teil wird hoch gelobt. Nun, ich habe die Lamellofräse Lamello Zeta P2 und auch die Dübelfräse Festool DF 500. Warum habe ich mir diese auch noch gekauft? Weil ich viel baue und ich für jeden Zweck die richtige Verbindungsart haben möchte. Manchmal auf Zugbeanspruchung, dann wieder mal wirken eher Scherkräfte. Kann diese Dübelfräse mehr als die Anderen?

Systainer

Systainer

Wieder so ein Teil. Ich mag Systainer nicht, denn sie nehmen stationär in der Werkstatt einfach nur Platz weg. Schön wäre die Wahl, die Maschine ohne Systainer kaufen zu können. Geht aber nicht.
Die Maschine wird mit zwei 6mm und zwei 8mm Fräser geliefert. Die mitgelieferten Holzdübel sind für meine Ansprüche zu kurz. 30mm Länge. Deshalb habe ich auch gleich noch 10mm und 12mm Fräser mitbestellt. So auch entsprechende Holzdübel mit 60mm Länge.

Zubehör

Holzdübel

Der Preis für die Holzdübel war für mich auch ein Argument. Diese sind sehr preiswert im Netz zu bekommen. Billiger als Dominos, etwas teurer als Marken-Lamellos. Querschnitt zur Oberfläche passen auch gut. Denn die Holzdübel bekommt man in vielen verschiedenen Durchmessern und Längen. Leider habe ich noch keine SIPO-Holzdübel im Netz gefunden, aber vielleicht habe ich noch nicht richtig gesucht.

Mafell DDF 40

Verarbeitung der Maschine

Ich kann vergleichen! Die Mafell DDF 40 ist nicht gerade billig. Festool DF 500 und Lamello Zeta P2 auch nicht, doch die Qualität ist wesentlich besser. Die Verarbeitung der Lamello-Fräse ist einfach hervorragend. Da kommt die Mafell DDF 40 lange nicht ran. Ich habe tatsächlich mehr erwartet. Aber gut, ich war ja schon durch die Erika 85 Ec vorgewarnt und schön muss eine Maschine ja auch nicht sein.

Mafell DDF 40

erster Test

Für den ersten Test habe ich gleich die Bohrer gewechselt auf 12 mm. Dies sind keine Original-Bohrer, aber passend für die Mafell DDF 40. Um die Hälfte billiger! Das Anbringen des Absaugstutzens war etwas fummelig, doch nach Durchblick recht einfach. Das Wechseln der Bohrer ist wirklich einfach. Für den Test will ich 2 40x60er Fichtestücke stirnseitig verbinden. Ohne Anzeichnen, nur mit den Seitenanschlägen der DDF. Beim Bohren war ich schon etwas enttäuscht. Zuerst dachte ich, die Bohrer sind Müll oder schon stumpf. Es hat lange gedauert die Bohrungen zu setzen. Und mit viel Druck.

Mafell DDF 40

Ergebnisse Stirnseiten

Gut, stirnseitig muss ich auch bei der Festool DF 500 etwas fester drücken, doch nicht mit dem Aufwand bei der DDF 40 zu vergleichen. Die Holzdübel passten ohne Widerstand hinein. Waren die Dübel nicht maßig? Doch, nur die DDF bohrt irgendwie stirnseitig „größer“. Die Absaugung ist sehr gut. Es geht nichts daneben. Auch die Passgenauigkeit ist sehr gut. Die beiden Stücke passten ohne Versatz zusammen. Nur eben sehr locker!

Mafell-DDF

Ergebnisse längsseitig

Dann habe ich ein Stück aufgesetzt. Ins Längsholz gebohrt und Holzdübel 12mm eingbracht. Hier sah die Welt schon wieder anders aus. Die Holzdübel musste ich mit leichten Hammerschlägen einbringen. Prima! Also konnte es ja nicht an den Bohrern liegen. So habe ich die Bohrer auf die „Originalen“ 8mm gewechselt und das Spielchen wiederholt. Auch hier war wieder stirnseitig starker Druck an der Maschine nötig. Das finde ich absolut nicht ok. Ansonsten alles wieder passend und ok.

Mafell-DDF

Schnelltest

Es war nur ein Schnelltest um einen ersten Eindruck von der Maschine zu bekommen.
Begeistert bin ich jetzt nicht. Obwohl…der Schalter ist ein Druckknopf und das finde ich sehr bequem. Die Lamello ist „schwer“ einzuschalten, die DF 500 ähnlich mit Schiebeschalter.
Für den aktuellen Bau eines fahrbaren Schuppens hätte ich die DFF 40 schon gern eingesetzt um die Stangen etwas gerade biegen zu können. So habe ich nur jeweils einen 10er Domino in die Verbindungen der 40x60er Stangen zu verbinden. Aber das ist der nächste Beitrag…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.