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Seitenregale Spiegelschrank

Seitenregale Spiegelschrank selber bauen

Schon etwas her. Nach der Bad-Renovierung wollten wir eigentlich einen neuen Spiegelschrank kaufen. Der „Alte“ war aber noch Top und einfach wegwerfen wäre zu schade gewesen. Also etwas „pimpen“. Dazu habe ich dann den Schrank optisch nicht nur erweitert sondern auch noch Abstellfläche und Farbe ins Bad gebracht.

Besäumen

Amerikanische Weißeiche hatte ich noch. Sägefallend. Und noch beschichtete Spanplatte in weiß. Die Farben passten zwar nicht, doch das war egal, da ich die Regalteile eh grau lackieren wollte. Die Weißeiche habe ich dann besäumt, auf entsprechende Dicke gehobelt auf dem Dickenhobel und dann zugeschnitten. Die Regalböden habe ich dann noch an einer Ecke gerundet mit Schablone und Oberfräse. Die Spanplatte habe ich mit der TS 55 zugeschnitten.

Spezial-Sägeblatt

Die beschichteten Spanplatten schneide ich mit Sägeblättern von AGEFA. Diese hatte ich mir für alle Sägen zugelegt. Tischsäge, Kappsäge und auch für die Tauchsäge. Ich hatte es satt jedesmal Macken in der Beschichtung zu haben. Mit diesen Sägeblättern passiert das nicht. Ausserdem kann man diese Blätter auch für anderes Material benutzen. Die roten Blätter von FREUD können das nicht. Die TS 55 ist gut, keine Frage. Wenn ich mir aber eine neue Tauchsäge kaufe, werde ich die Mafell MT 55 cc nehmen. Auch wenn ich den Stromanschluß umbauen muss.

Kanten anleimen

Die Sichtkanten der Träger habe ich mit einer ABS-Kante versehen. Bei der Spanplatte sowieso. Den Kantenanleimer benutze ich schon recht häufig. Für Küchenarbeitsplatten, Verzierungen mit ABS-Kanten und auch für Echtholzkanten. Echtholzkanten sind für den trockenen Aussenbereich nicht zu empfehlen. Schon die Luftfeuchtigkeit und Temperaturunterschiede dehnen die Kante und sie löst sich in Bögen. Innen aber unübertroffen. Das Auf-„Bügeln“ einer Kante taugt nichts.

Kanten putzen

Für das Putzen der ABS-Kante habe ich die Festool MKF 700 mit einem 2mm-Abrundfräser. Dieser ist immer in dieser Maschine und die Fräse wird auch ausschließich dafür benutzt. Nach dem Fräsen wird die Kante mit der Ziehklinge von den Kleberresten befreit. Unbedingt mit dem Radius der Ziehklinge die Kante nochmal abfahren und dann mit dem Schleifklotz glätten. Mittels Flies kann man die Kante auch noch auf Glanz bringen. Hier ist es aber nicht notwendig.

Zuschnitt

Die Teile sind nun zugeschnitten, die Kanten der Tragböden auf dem Frästisch gerundet und die Eiche bereits geschliffen.

Kanten abrunden
Lamello Fräse

Die Verbindungen stelle ich über Lamellos her. Als ich nur die DF 500 Domino hatte, hätte ich nie gedacht, dass es mit einer Lamello-Fräse einfacher sein könnte. Aber ja, es ist so. Einfacher als mit einer Lamello kann man keine Eckverbindungen von Platten herstellen. Da ist die Domino komplizierter. Aber Vorsicht! Kein Billiggedöns kaufen. Ich hatte mal eine Lamellofräse aus dem Baumarkt für knapp Euro 50,00. Großer Müll!.

fast fertig

Wie immer, erst lackieren dann zusammenbauen. Erstens ist das viel bequemer und zweitens viel sauberer. Im zusammengebautem Zustand bilden sich in den Ecken Farbnester und der Pinselstrich ist zu sehen. Die Alternative wäre Spritzen. Allerdings ist dabei der Farbauftrag zu gering. Eine Spritz-Lackier-Ecke fehlt mir noch. Vor zig-Jahren habe ich privat Autos lackiert. Da konnte ich das ganz gut und die Spies Hecker-Lacke waren damals unübertroffen.

Spiegelschrank

Die Seitenregale konnte ich gut an den Spiegelschrank anschrauben. Zusätzlich eine Schraube je Seite in die Wand. Man weiss ja nie…

Der 3 in 1 Lack von Naber ist sehr gut. Zurzeit benutze ich diesen ausschließlich.

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